Mittwoch, 12. Dezember 2012

von Hongkong nach Lantau


Heute geht es zuerst noch einmal zur Avenue of Stars, wo sich die chinesischen Künstler verewigt haben. Das schönste, was man da tun kann ist , sich vor Jackie Chan zu postieren und seine Hände in seine Abdrücke zu legen . Leider kann man dabei nicht auch noch das obligatorische Victory Zeichen machen....


Von das aus erfolgt ein Besuch in einer Schmuckfabrik, die sich im Hongkong Stock Exchange seit über 30 Jahren hält. Ich habe trotzdem nichts gekauft... Christiane konnte sich für einen Anhänger begeistern.

Viel schöner ist dann die Fahrt mit der Seilbahn in einer Crystal Cabine und ohne Warteschlange, da Gray Line, wo wir gebucht hatten, bevorzugt bedient wurde. Crystal bedeutet hier, dass man durch den frisch gefeudelten Glasboden die Landschaft auch unter der Kabbine bewundern kann. Die Fahrt hoch und runter bietet fantastische Ausblicke auf das Meer, den Flughafen, Hongkong und die Insel Lantau.



Oben auf dem Berg wurde 1923 das Kloster Po Lin gegründet, 1993 wurde der grösste sitzende bronzene Buddha der Welt fertig gestellt und ein paar Jahre später die Seilbahn.
Nun stand dem mittlerweile blühenden Wirtschaftsunternehmen des Klosters nichts mehr im Wege. Über das Internet vermarkten sie ihr vegetarisches Menue , in Kombination mit der Eintrittskarte in den bronzenen Buddha, der unter anderem eine winzige Reliquie des Buddha enthält.




Besichtigung des Klosters mit Umgebung, Räucherluft und Wächterfiguren sind inbegriffen, kosten also nicht extra....









Von dort aus fahren wir zu dem Fischerdorf -Tai O Village -, ein etwas heruntergekommenes Dorf teils auf Stelzen mit einer langen Einkaufsstrasse für diverse Fische und vielerlei getrocknetes Bekanntes und Unbekanntes....

getrocknetes Eigelb


getrocknete Austern

 
getrocknete Fischblasen








Mit einem Boot geht es für 10 Minuten raus auf das Meer, die versprochenen Delphine haben aber heute frei... also fahren wir zurück zu den Souvenirshops vor der Gondelbahn.

Bergab ist genauso spannend wie hoch... ein schöner Tag war das mal wieder.


Wir beschliessen ihn in unserem neuen Lieblingslokal und essen Seafood with hot potted rice, crab stick, shrimps, scallop and cuttlefisch... so jedenfalls steht es auf der Karte... ob alle Teile drin waren, bezweifle ich. Es hat geschmeckt... aber Nudelsuppe schmeckt besser.....





Dienstag, 11. Dezember 2012

wieder ein langer Tag in Hongkong....


7 Tage Hongkong sind viel zu wenig, es reicht mal gerade für dass Notwendigste.
Gestern haben wir 2 Stadtrundfahrten gemacht. Zunächst die Runde durch Hongkong  Innenstadt. Dann hatten wir immerhin 15 Minuten, um einen Sandwich zu kaufen und  in den nächsten Doppeldecker Big Bus zu steigen, der uns rund um Hongkong Island gefahren hat.
So haben wir die schönen grünen Ecken gesehen, wie zB Stanley. Da lässt es sich gut leben, wenn man das notwendige Kleingeld mitbringt.
Der Wind ist mittlerweile eiskalt, Christiane zieht sich erst hinter die Glasscheibe zurück, dann nach unten. Ich habe mich mit Vliesjacke und Regenjacke mit Kapuze sowie Schal gewappnet dem Wind gestellt.
Zum Aufwärmen haben wir einen Stop in Stanley eingelegt und uns einen Kaffee gegönnt, sind über einen kleinen Markt  gebummelt und haben den nächsten Bus genommen.
Fahrer 2 und 3 fuhren, wie wenn sie dafür bezahlt würden, die Touristen zu erschrecken... wie die wild gewordenen Handfeger.... aber es gab genügend Griffe zum Festhalten...
Nun war es dunkel, aber unser Programm noch nicht beendet.
Der Mid- Level- Escalator wurde gesucht und gefunden. Er bringt morgens die Bewohner den Berg hinunter....


 ...und ab nachmittags nur noch hoch. So werden viele Autofahrten vermieden und die Rolltreppe wird gut angenommen.
Etwa auf der Hälfte sind wir ausgestiegen und dann durch Soho, das Kneipenviertel, dann das Antiquitaetenviertel den Berg wieder runter gelaufen um in den Hafen zu gelangen. Dort sollte ja immer um 20 Uhr die berühmte Lightshow sein..... Da um 20.00 immer noch nicht mehr als sonst auch zu sehen war, sind wir wieder mit der Fähre nach Kowloon zurück, haben die Blicke gegen Hongkong Island schweifen lassen. Das Panorama ist wunderschön mit den vielen bunten Lichtern, aber von Show konnte keine Rede sein, damit ist wohl nur die abendliche Beleuchtung gemeint.

Der Hunger treibt uns in die MTR (U-Bahn) und in ein für uns neues Restaurant, diesesmal mit Altar und ohne Freiluftküche. Die Nudelsuppe war noch besser als die anderen von den Tagen zuvor.



Heute  sind wir morgens auf den Peak gefahren. Vor etwa 19 Jahren waren Christiane und ich schon einmal hier. Es hat sich einiges getan seitdem und man fährt nun etwa 8 Rolltreppen hoch, vorbei an unzähligen Souvenirshops, um dann doch noch die Aussicht zu geniessen. Die Sonne kommt gerade raus, sehr schön und warm ist es auch, ein wenig diesig ist es hier wohl meistens.
Runter vom Peak und in den Big Bus für die Stadtrundfahrt Kowloon. Wieder ein ganz wilder Fahrer, aber es gibt sehr viel zu sehen, also wieder einmal mehr: sehr schön.
Zum Abschluss sind wir durch die Avenue of Stars  gestiefelt, direkt auf der Uferpromenade. Es waren Heerscharen von Chinesen aus dem Mutterland unterwegs, die uns Langnasen gelegentlich auch noch eines fragenden Blickes gwürdigt haben.



 Jetzt war es Zeit für das Highlight des Tages. Ein 5 0`ClockTea im altehrwürdigen Peninsula Hotel. Die wunderbar geschmückte Halle, in der sich das alles abspielt, kann man gar nicht beschreiben und wegen der PC Probleme hier kann ich auch nicht die Fotos dazu zeigen, so wie ich es mir vorstelle... vielleicht lässt sich das nachholen.





 Morgen haben wir einen Ausflug nach Lantau geplant und übermorgen geht es nach Vietnam.

Eigentlich hatte ich heute Fotos auf einem USB Stick, ein paar Fotos kann ich noch aufspüren..... leider sind sie etwas durcheinander geraten...

gebaut wird überall

verschlungene Verkehrswege, einmal verschwindet eine Strasse sogar in einem Parkhaus
Stanley
Stanley
Stanley
Stanley
am Hafen

in einer Lobby
Skyline
die grosse Propagandamaschinerie läuft

diese Blume ist auf der Hongkong Flagge

Montag, 10. Dezember 2012

Internet in Hongkong.....

...ist ein schwieriges Unterfangen... in der Hotelhalle gibt es EINEN Pc!
Internetcafes findet man nirgends und mein mitgeschlepptes Netbook konnten die IT Spezies aus dem Hotel nicht mit dem Wlan verbinden.... während Christiane sich redlich an dem einen PC abgmüht, bin ich lieber um die Häuser geschlichen.
Der Flug war sehr gut, nach 4 Std Schlaf bin ich rechtzeitig über dem Pamir aufgewacht, um die phantastische Landschaft von oben zu bewundern. Gegen 18 Uhr Ortszeit waren wir in Hongkong.
Bis 23 Uhr haben wir die Hotelumgebung erkundet , die erste Nudelsuppe vertilgt (2,30 Euro...) und sind sehr zufrieden mit unserem Hotel (The City View ) mitten in Kowloon.
Am Samstag (8.12.) waren wir ganztags unterwegs, nachdem wir uns mit Bergen von Früchten, Omelette und Dum Sim zum Frühstück gestärkt hatten.
Per U Bahn nach Hongkong Island, mit dem Boot zurueck. Nachmittags zeigte sich dann die Sonne, ansonsten ist es diesig und um die 20 Grad. So lässt es sich gut aushalten.
X-mas Musik und Deko überall und mehr noch als zu Hause. Von Süsser die Glocken ... bis Stille Nacht, man kann dem nicht entrinnen...
Am Abend die nächste Nudelsuppe im Lokal nebenan, genauso lecker wie sie aussieht...
Christiane geht an den PC, ich um die Ecke  und lande auf der Suche nach einem Internetcafe auf einer Strasse, auf der fast nur Einheimische zum Essen gehen... ein Lokal interessanter als das andere... mal köchelt Reis mit Hühnerkralle im Tontopf mit Deckel, mal werden Hühnermaegen mit Gemüse und Brühe in Tüten abgefüllt oder Enten hängen braun gepinselt und platt gewalzt am Haken im Fenster und warten auf Kundschaft....
Auf einer Strasse singen ein paar Männer von Frieden und Liebe (englisch...), als ich den Weg zurück komme stehen die Instrumente verwaist auf der Strasse , weil sich gerade eine Schlägerei anbahnt. Das ist immer sehr interessant, weil das Gockelgehabe von Sichvoreinanderaufbäumen und  Anschreien und Anrempeln einem gewissen Ritual zu folgen scheint. Ich mache mich lieber aus dem Staub, die Zuschauermenge vergrössert sich sekündlich... 3 Minuten später kommt schon ein Polizeiwagen angerast....
Im Bett bin ich erst um 0.30 ( zu Hause ca 18.30...), dafür stehen wir am Sonntag (9.12.) um 6 Uhr auf , da um 7 der Bus kommt, der uns zum Ausflug nach Macau abholt.
Der Tag ist gut, um zu sehen, was sich abspielt, wenn auch die Chinesen frei haben... Winnie...unsere weibliche Tourleiterin (so angekündigt) war dann doch ein Mann . Allerdings einer, den man nie vergisst... Linker Arm stets angewinkelt, weil der die schicke Ledertasche tragen muss, das Haar feinst gescheitelt, nach hinten geföhnt und gesprüht, wild und zähnefletschend gestikulierend und in gutem Englisch artikulierend begleitet er uns einen Teil des Ausflugs. Wegen der riesigen Menschenmengen, die zu langen Wartzeiten an den Aus- und Einreiseschaltern mit Passkontrolle führen, meint er: Montag bis Freitag o.k., Samstag und Sonntag :uaehhhh...
Überall auf Macau ebenfalls chinesische Fülle, aber wir haben so Einiges gesehen und sind in den Bus schnell genug rein- und auch wieder rausgesprungen...
Fast der ganze Bus verliess Macau dann gegen 17 Uhr, wir hatten noch 3 weitere Stunden gebucht...zum Glück...denn nun kehrte für uns ein wenig Ruhe ein. Wir durften uns 3 Std. im Venice Hotel aufhalten. Das soll das grösste Hotel  Asiens sein mit riesiger Spielhölle. Es gibt hier zZt 34 Spielkasinos, der Gesamtumsatz soll bereits höher sein als der in Las Vegas...
Die Zeit hat nartürlich nur für einen Bruchteil der Hotelanlage gereicht, aber für einen Eindruck allemal. Es hat sich geloht. Mit dem Schnellboot ging es 1 STd wieder zurück, diesesmal war mir schlecht, weil es etwas wackelte.... um 22 Uhr waren wir im Hotel und gegen Mitternacht war das Licht aus.













Heute und morgen wollen wir durch die Stadt, am 12. nach Lantau und am 13. 12. 2012fliegen wir nach Hanoi. Ich hoffe, das Internet ist da besser, hier in der Halle tue ich mir das nicht dauernd an....


Sonntag, 2. Dezember 2012

Endspurt

Gerade noch am Bodensee gewesen und durch den Schwarzwald gefahren,  schon  schneit es auch in Hannover.....




....eine gute Zeit, ans Kofferpacken zu denken.... in 4 Tagen geht es los....

Die Pässe sind mittlerweile eingetrödelt.
Die Firma bittet um eine positive Beurteilung ihrer Leistung im Internet!