Donnerstag, 27. Dezember 2012

Angkor satt.... mein Lieblingstempel: Bayon

Das Schreiben ist schwierig geworden. Ich habe irgendeinen Knopf gedrückt...versehentlich...und seitdem schreibe ich nur noch in Minischrift.  Habe keine Ahnung, wie ich das Bild wieder groß kriege... kann kaum etwas lesen...


Heute habe ich mich 2 1/2 Stunden im Bayon aufgehalten, während Christiane Angkor Wat besichtigt hat.


Die Brücke habe ich noch einmal genauer inspiziert und festgestellt, dass man genau sieht, wie die Naga gehalten wird.



Auch die Füße haben mich fasziniert. Wenn man in einer Gruppe hindurch rennt, fallen einem die Details gar nicht auf.


Eine ganze Stunde bin ich alleine die unterste Galerie entlang gegangen, um die vielen bald 1000 Jahre alten Abbildungen auf den Reliefs  an den Wänden zu betrachten.
Überwiegend werden auch hier Kampfszenen dargestellt, aber es gibt auch meterlange Darstellungen von Alltagsszenen.













Darstellung einer Geburtsszene

Am faszinierensten sind aber die vielen Gesichter. Es  sollen einmal 54 gewesen sein,
von denen 37 erhalten blieben. Man nimmt an, dass es Abbildungen des Bodhisattva Lokiteshvara sein sollen. Immer das gleiche Gesicht mit Zügen des Herrschers Jayavarman VII.













Vielleicht ist die Darstellung der vielen Gesichter für den Nichtbesucher langweilig.... ich war und bin fasziniert davon....

Abschied vom Bayon- Tempel





Und nun noch einb bißches was fürs Auge......





Mittwoch, 26. Dezember 2012

Tempel...Tempel....nun ist es aber langsam gut.....


  Heute sind wir mit dem Hotelauto unterwegs. Da die Preise für die anderen Autos gleich sind, nehmen wir den bequemen Weg und lassen uns kutschieren. Es geht zu der berühmten, aber nicht besonders aufregenden Ruluos Gruppe, 14 km von Siem Reap entfernt. Da stehen die ältesten Wahrzeichen von Angkor Wat, aus dem Anfang des 10. Jahrhunderts.
Es sind 3 Tempel. Nr 1 ist mäßig erhalten, Nr 2  ist der größte und Nr 3 der kleinste, der sich in einem ausgetrocknetem Wasserreservoir befindet.... davon merkt der Tourist aber nichts...
 

Christiane ist so genervt von den ewigen Verkäufern, dass sie sich zunächst standhaft weigert, dem Personal ihr Ticket vorzuweisen, ohne das man gar nicht aufs Gelände darf....bis sie merkt, dass der Typ ihr gar nichts verkaufen will.....



 Tempel 2:





Tempel 3: eigentlich nur noch Steinhaufen, die mit Zement ganz grob und ansatzweise seit Jahren renoviert werden...  zu erkennen ist davon noch nicht viel...es fehlt wohl an allem....


Hinter dem Tempel ist ein kleines Kloster, davor sind die üblichen großen Souvenirstände aufgebaut.


Es gibt wunderbare, riesengroße Kokosnüsse und wir stillen unseren Durst.


Danach möchte unser Fahrer uns etwas Gutes tun, aber im Hotel dürfen wir davon nicht erzählen, weil es mit einem Umweg verbunden ist.
Wir fahren von der Hauptstrasse ab, einen langen Weg entlang, an dem sich eine Art Strassendorf befindet, auf einer Seite fließt träge braune Brühe in einem Kanal.
Am Ende der Strasse ist Öde, aber man soll nun 25 Dollar pro Person löhnen, um mit einem Boot, das wir aber nicht vorher sehen können, auf dem Tonle-Sap-Lake zu fahren, etwa  90 Minuten... viel Wasser hat der See momentan nicht... wir entscheiden uns dagegen , Christiane ist sowieso kein großer Freund von Booten und steuern Banteay Srei an, was ja auch unser eigentliches Ziel war.
 Dort nehmen wir unser Mittagessen ein und ruhen uns ein bisschen aus. Es ist sehr schwül und heiß heute.
Die Strasse dorthin ist ein sogenannter Highway, also: eine normale, gut geteerte 2-spurige Strasse, so gut wie leer, ab und zu am Anfang ein Auto, 2 Fahrräder oder ein Ochsengespann wie sie in Burma üblich sind. Rechts und links der Strasse mal Gestrüpp, mal Eukalyptusbäume, mal ein Kanal, in dem ärmlich wirkende Frauen mit Körben versuchen, kleine Fische aufzuscheuchen und zu fangen. An anderer Stelle tummeln sich kleine Kinder im Wasser. Einmal wird der Randstreifen ausgebessert, sorgfältig sind Steine rechts und links wie mit dem Lineal abgemessen, aufgeschüttet und Frauen sitzen in der prallen Sonne und klopfen jeden einzelnen Stein klein. Manche haben sich aus Eukalyptuszweigen einen kleinen Sonnenschutz gebastelt.
Das Ganze erinnert mich sehr an Burma, auch die Landschaft ist ähnlich und die Strassenarbeiten werden unter ähnlich ärmlichen Verhältnissen durchgeführt.

Essen in der Touristenfalle:

die Freiluftküche
die Zaungäste



Banteay Srei ist ebenfalls aus dem 10. Jahrhundert a.C., nennt sich auch Zitadelle der Frauen, weil die berühmten, sehr feinen Steinmetzarbeiten vielleicht von Frauen ausgeführt worden sind.
Banteay Srei gilt als Juwel unter den Heiligtümern der Region.










Abschied

 Wir fahren nun zum Hotel, ohne die angebotenen Seiden- und Silberverkaufsstände zu besichtigen...

Nach einer Erholungspause gehen wir in ein Hotel gegenüber, das uns durch Service, Architektur, Inneneinrichtung, gute Bedienung und tolles Essen zu (für uns ) moderaten Preisen sehr gefällt.

       Wir essen also nicht nur in Suppenküchen.... und heute ist der 2. Weihnachtsfeiertag,


            ......... da gönnt sich manch einer eine Gans, warum nicht mal 2 kleine Froschschenkelchen?

                       Die standen Ende der 60-er Jahre bei uns auch noch auf dem Speiseplan!